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Im Mündungsgebiet des Seles zeugen noch heute jene "plumpen, kegelförmigen Kolonnen, fast angreifend, wenn nicht sogar erschreckend" – wie Goethe bei seiner Italienreise 1787 schrieb – von bedeutender antiker Vergangenheit: Drei der am besten erhaltenen, etwa 2500 Jahre alten griechischen Tempel in Paestum bilden 1½ Autostunden südlich von Neapel die würdevolle Eingangspforte zum Cilento. |